Mitglieder der VR-Bank Muldental profitieren von guter Geschäftsentwicklung

Vertreterversammlung beschließt Dividende von 5,5%

Erneut konnten Vorstand und Aufsichtsrat der Volks- und Raiffeisenbank Muldental eG der Vertreterversammlung gute Zahlen für das zurückliegende Geschäftsjahr präsentieren. Bei einem Betriebsergebnis von 6,3 Mio. Euro, gestiegenen Einlagen und einem Wachstum im Kreditgeschäft fiel es den Vertretern leicht, Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig zu entlasten und den Jahresabschluss 2015 zu beschließen.

 

Der VR-Bank gelang es, sich trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen im Wettbewerb zu behaupten und den positiven Trend der Bilanzentwicklung fortzusetzen, so Vorstand Frank Seewald, der das Geschäftsjahr 2015 kurz in Zahlen vorstellte: Dank stabiler positiver Konjunktur in Sachsen und Deutschland sowie der nachhaltig positiven Beschäftigungssituation verfügten die Kunden der VR-Bank über eine zunehmende Sparfähigkeit und ein hohes Liquiditätspolster. Dies führte zu einer dynamischen Steigerung der Einlagen um 21 Mio. Euro auf 354 Mio. Euro. Gleichzeitig blieb die Kreditnachfrage sowohl im privaten Baufinanzierungsbereich als auch im gewerblichen Sektor hoch. Insgesamt konnte im Jahr 2015 ein Neukreditgeschäft in Höhe von 95 Mio. Euro verbucht werden. Entsprechend stieg der Bilanzausweis der Kundenforderungen auf 175 Mio. Euro an. Durch kompetente Beratung und eine unbürokratische Bearbeitung der Kreditanfragen konnte die VR-Bank ihren Ruf als flexibler und zuverlässiger Finanzpartner untermauern. Das bestätigen auch die stabile Anzahl an Kunden sowie zahlreiche neu gewonnene Mitglieder. Insgesamt konnten sich der Geschäftsumfang und damit auch die Bilanzsumme weiter erhöhen. Mit einem Zuwachs von 24 Mio. Euro stieg die Bilanzsumme auf 425 Mio. Euro.

Am Ende des Geschäftsjahres erreichte die Bank ein Betriebsergebnis von 6,3 Mio. Euro und einen Überschuss nach Steuern von 681.461 Euro. Was, so Vorstand Frank Seewald, in Anbetracht der anhaltenden Niedrigzinsphase und der immer stärker werdenden Bankenregulierung, keine Selbstverständlichkeit darstellt. Vom guten Ergebnis profitieren vor allem die Mitglieder der Genossenschaft, an die erneut eine Dividendenzahlung in Höhe von 5,5% ausgeschüttet wird.

Turnusgemäß schieden Steffen Kayser und Hans-Josef Nink aus dem Aufsichtsrat aus. Steffen Kayser stand für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung. Hans-Josef Nink wurde einstimmig wieder gewählt.